Wir haben uns überall willkommen gefühlt!

Daily Tour

Wie fand die Verständigung mit den Kolumbianern statt?  
Meine spanischsprechende Partnerin hat natürlich die Hauptreiseleitung übernommen und für mich zum Teil mitübersetzt. Im Rahmen der sprachlichen Möglichkeiten konnte ich mich aber sehr gut verständigen. Die Kolumbianer sind da sehr zugänglich und unkompliziert. Sicher ist es aber ein Vorteil, wenn man Spanisch spricht. Nur eine Minderheit in Kolumbien spricht Englisch.

Ihr wart bei Eurer Kolumbienreise in Medellin, in der Kaffeezone Kolumbiens sowie in Cali. Was hat Euch am besten gefallen und warum?
Auf unserem Segeltörn von Panama über die San Blas Islands bis nach Cartagena konnten wir sogar zusätzlich noch die Karibikküste Kolumbiens erleben, was übrigens sehr empfehlenswert ist. Cartagena ist immer eine Reise wert! Von den übrigen Reisezielen, die wir mit einem Privatchauffeur von kolumbienentdecken.ch erkundet haben, würde ich wohl die Kaffeezone herausheben. In der wunderschön gelegenen Hacienda, die landschaftlich eingebettet inmitten von Kaffeeplantagen liegt, konnten wir uns sehr gut erholen. Wir haben die Spaziergänge in den Kaffeeplantagen, die interessanten Führungen im Betrieb und das süsse Nichtstun in den Hängematten sehr genossen.

Wie waren die anderen Spots, die Ihr besucht habt?
Medellin ist wohl die bestentwickelte Stadt in Kolumbien. Die Metro macht das Reisen in der Stadt einfach, aber auch UBER und Taxis sind sehr günstig, sodass man in dieser grossen Stadt schnell überall hinkommt. Unser Hotel war in der Zona Rosa gelegen, eine schöne Gegend mit vielen Cafés, coolen Bars und hippen Shops. Auch hervorragende Restaurants sind in dieser Gegend im Überfluss vorhanden. Von Medellin aus lohnt sich auch ein Tagesausflug nach Guatapé. Das farbenfrohe Städtchen mit seinem Berg, der an den Zuckerhut erinnert, bietet einen atemberaubenden Blick über die seenreiche Gegend. Es lohnt sich, die 750 Treppenstufen hinaufzusteigen.

Cali ist etwas weniger übersichtlich als Medellin. Aber auch diese Stadt hat ihre Perlen. Cali ist die Hauptstadt des Salsa. Wer das Tanzen liebt, ist hier richtig. Schmuck finde ich auch das Künstlerviertel San Antonio. Mein Highlight in Cali war jedoch die Streetfood Tour, die ein Holländer namens Niels organisiert. So lernt man Kolumbien kulinarisch mit seinen Gerichten, Gerüchen und Geschmäckern kennen. Eine Tour durch Märkte, Parks und kulturelle Viertel.

Wie habt Ihr den Aufstieg auf den Felsen Penol in Erinnerung?
Ich bin in der Nähe von Aarburg aufgewachsen. Da kennt man das 1’000er-Stägeli. Von daher waren die 750 Stufen nicht die grosse Herausforderung. Zu schaffen macht einem eher das schwüle Klima.

Was war ein besonders bleibendes Ereignis?
Da würde ich die Strecke zwischen Medellin bis nach Cali durch die Kaffeezone herausheben. Eine wunderschöne Gegend.

Eure Rundreise habt Ihr mit einem Fahrer absolviert. Wie war es für Euch auf den Strassen Kolumbiens unterwegs zu sein?
Alleine würde ich mir das Fahren nicht zutrauen. Wir haben uns mit unserem Fahrer Ricardo sehr sicher und wohl gefühlt. Und er war stets überpünktlich, was in Kolumbien sonst eigentlich nie vorkommt… So hatten wir die Gelegenheit, unser eigenes Programm zu gestalten und auch mal von den Touristenpfaden abzuweichen. Etwa, das Mittagessen in einer Dorfbeiz einzunehmen oder für ein Foto spontan anzuhalten.

Wie würdest Du die Menschen in Kolumbien beschreiben?
Sehr herzlich, wir haben uns eigentlich überall willkommen gefühlt. Nach 15 Tagen könnte ich den „typischen” Kolumbianer aber noch nicht charakterisieren…

Wie fandst Du das kulinarische Angebot in Kolumbien?
Da meine Partnerin Kolumbianerin und noch dazu eine hervorragende Köchin ist, kann ich das schon eher beurteilen. Die Kolumbianer legen Wert auf sehr gesundes und frisches Essen. Gewürze werden nicht im Übermass verwendet. Wobei Koriander in einigen Speisen zu finden ist – bisher war mir Koriander praktisch unbekannt… Reis wird häufig als Beilage verwendet. Schweinefleisch wird praktisch keines gegessen.

Wie habt Ihr das Thema Sicherheit wahrgenommen?
Grundsätzlich habe ich mich eigentlich immer sicher gefühlt. Grosse Menschenmassen in Innenstädten haben wir eher gemieden. In der Nacht haben wir für den Nachhauseweg eigentlich immer das Taxi genommen. Das würde ich aber in Brasilien oder Bolivien auch so machen.

Was ich noch sagen wollte?
Diese Reise hat definitiv Lust auf mehr gemacht. Kolumbien ist sehr abwechslungsreich. Es gäbe noch vieles zu entdecken, aber mit beschränkter Zeit muss man sich halt einschränken.

kolumbienentdecken.ch empfehle ich weiter, weil…
…wir die guten Reisevorschläge im Vorfeld basierend auf unseren Vorstellungen sehr geschätzt haben. Vor Ort hat – vom Abholen am Flughafen bis zu den Transfers – alles sehr gut geklappt, was in Kolumbien doch nicht immer der Fall ist. Und wenn doch mal ein Ausflug nicht ganz so verlief wie geplant, dann konnte immer rasch eine Lösung gefunden werden.