UNIHOCKEY AUF DER WELTWEIT KLEINSTEN INSEL

Anlässlich meiner Kolumbienreise im Januar 2019 habe ich unter anderem die Insel Santa Cruz del Islote besucht. Sie liegt rund zwei Stunden von Cartagena entfernt. Die künstliche Insel gehört als kleinste Insel zum San-Bernardo-Archipel und liegt im Nordwesten zwischen dessen beiden grössten Inseln Tintipán und Múcura. So gross (respektive klein) wie zwei Fussballfelder und vollständig überbaut, leben in knapp 100 Gebäuden über 1’200 Einwohner auf dieser Insel. Damit ist sie die am dichtesten besiedelte Insel der Erde. Hier habe ich mit den Jugendlichen einen Unihockeynachmittag verbracht und ihnen das entsprechende Material geschenkt. Sie besitzen nun rund 20 Unihockeystöcke.



UNIHOCKEY IN VERGESSENEN ZONEN OBERHALB DER HAUPTSTADT BOGOTA

Anlässlich meiner Kolumbienreise im Januar 2019 habe ich neben der Insel Santa Cruz del Islote auch Vereda Quiba in der Nähe der Hauptstadt Bogota besucht. Vereda Quiba gilt als vergessene Zone und die Jugendlichen hatten enorm Freude an den neuen Sportutensilien, die ich ihnen mitgebracht hatte, wie auch an der Sportart Unihockey an sich. Für das fussballverrückte Land ein Novum.



MIT 500 KG SPORTMATERIAL NACH KOLUMBIEN

Danke allen 112 Unterstützern für die zusammengekommenen CHF 8’521!

Das Projekt

Unihockey für den Frieden: Um Kindern und Jugendlichen in der Konfliktregion Narino in Kolumbien zum Sport machen zu animieren und ihnen so friedliche Zukunftsaussichten aufzuzeigen, bin ich im Februar 2018 mit 500 Kilogramm Sportmaterial nach Kolumbien gereist. Während mehreren Tagen habe ich mit einem Freund – selber auch passionierter Unihockeyspieler – lokale Sportlehrer mit Unihockey vertraut gemacht, damit sie ihren Schülern die Sportart lehren können. Zudem wurden private sowie öffentliche Schulen und Institutionen besucht und auch den Kindern und Jugendlichen die Sportart vorgestellt. Dank eines Crowdfundings haben so 250 Unihockeystöcke, 250 Bälle, 10 Unihockeytore, 3 Taktiktafeln, 100 Markierungskegel, 100 Überziehdress, 6 Torhüterhosen, 6 Torhüterpullover, 6 Masken, 90 T-Shirts und 90 Shorts den Weg aus der Schweiz nach Kolumbien gefunden.

Meine Motivation

Ich bin überzeugt, dass die Jugendlichen in Kolumbien durch Sport und Spiel neue persönliche Visionen und Ziele definieren können, denn Sport lehrt auch Disziplin, Konzentration, Durchhaltewille und Ausdauer. Auf diese Weise möchte ich sie dazu bewegen, einen sinnvollen sportlichen, schulischen oder beruflichen Weg einzuschlagen. Ziel ist auch, dass sie sich gegenseitig dazu motivieren, diszipliniert und aktiv zu bleiben, und somit Drogen und Kriminalität zu vermeiden. Auch wenn ein Wandel Zeit braucht, so befindet sich Kolumbien in einem Friedensprozess. Jetzt ist die Zeit, um diesen Prozess zu unterstützen und dadurch jungen Kolumbianerinnen und Kolumbianern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Unvergessliches Erlebnis

All diese Begegnungen, Trainings und die grosse Freude der Kolumbianerinnen und Kolumbianer haben mich extrem bereichert und mir gezeigt, dass dieses Projekt wichtig und richtig war. Ich habe leuchtende Augen gesehen, Tränen der Freude, Umarmungen der Dankbarkeit – all dies hat für mich einen enorm hohen Wert und gibt mir unglaublich viel Energie, mich weiter für Kolumbien einzusetzen. Auch wenn es ein bescheidenes Projekt war und ich nur ein klitzekleines Stück zu einem besseren Leben der Jugendlichen und deren stolzen Eltern beigetragen habe, so war es dies doch wert. Von Herzen bedanke ich mich bei allen 112 Unterstützern für die zusammengekommenen CHF 8’521 und für den unglaublichen Support! Bei Fragen zum Projekt oder zu Kolumbien kannst Du mich sehr gerne kontaktieren. Von Herzen bedanke ich mich für den unglaublichen Support! Bei Fragen zum Projekt oder zu Kolumbien kannst Du mich sehr gerne kontaktieren.

Lukas Hohl-Jaramillo

KOLUMBIANER FABRIZIEREN EIGENE UNIHOCKEYSTÖCKE

Eine lustige Nachricht bzw. ein lustiges Foto hat mich aus Kolumbien erreicht. Nachdem im Rahmen eines Projekts rund 100 Kinder und Jugendliche mit der Sportart Unihockey in der Schweiz kamen, haben sie sich entschieden, selber Unihockeystöcke und Bälle zu fabrizieren. Sodass sie weiterhin diese tolle Sportart praktizieren können. Das Resultat ist beeindruckend: mit Besenstielen und leeren Shampooflaschen haben die Kids ihre eigenen Unihockeystöcke hergestellt.